The Little Layup Shooter

Would you call him a failure?  He was a little kid, and he couldn’t quite raise the ball to the basket. He put the ball way down by his hip und pushed with everything he had. But the ball just wouldn’t get over the rim. Still, he stayed there all alone, flinging that ball upward again and again. He never did make one that day. But he stayed there a long, long time.

“Der Trainer hat immer Recht”

Wer guten, professionalen, höherklassigen oder auch soliden Basketball im oberen Bereich der Tabelle spielen will, braucht eine Menge Disziplin und dies setzt voraus, dass man sich an das Klischee hält, dass der Trainer immer Recht hat.

So blöd dies auch klingt, da ja bekannt und erwiesen ist, dass ein menschliches Lebewesen und somit ein Trainer mit eingeschlossen im Gegensatz zu einem Computer nicht immer Recht haben kann, so ist es im Basketball eines der wichtigsten Gesetze, um überhaupt gut zu spielen, nein sogar, um überhaupt besser zu werden. Eine immens wichtige Regel, die man schon fast als Naturgesetz für Basketballer abstempeln und auf eine laminierte Karteikarte drucken sollte, würde vorraussetzen, dass man dies in der Jugend bereits lernen sollte, doch leider ist dies nur selten der Fall.

Heutzutage wird mehr Zeit damit verschwendet, über Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu meutern oder die Kritik der Trainers und der Mitspieler als Diskrepanz anzusehen. Dadurch geht der Spieler sturköpfig seiner individuellen Spielweise nach, die fortlaufend mathematischen Funktion mit den Asymptoten x,y=0 ähnelt. Als solches wird er sich nicht verbessern können, im Endeffekt sich sogar noch verschlechtern, weil seine Spiel berechenbar wird.

Deswegen solltet ihr eurem Trainer zuhören, nicken, ihm in die Augen schauen und einfach das umsetzen, was er verlangt. Falls ihr es noch nicht gemerkt habt, der Trainer entscheided über eure Spielzeit und er hat vielleicht eine andere Philosophie als ihr, aber am Ende entscheided er was gespielt wird und wenn ihr das nicht umsetzen wollt, dann werdet ihr wohl euch ein Kissen zu den Spielen mitnehmen, weil er eine Weile auf der Bank sitzen werdet. Dann wird in jedem Team, dass Basketball perfektionieren will mit einer Du-sitzt-auf-der-Bank-Konstellatio auftreten. Ich will damit nicht sagen, dass ihr alles was der Trainer sagt glauben sollt, und es als die neuen 10 Gebote ansehen, aber dennoch solltet ihr zumindest in Erwägung ziehen, mal darüber nachzudenken, was euer Coach meint, weil wie auch Schiedsrichterentscheidungen, hängt das was gepfiffen oder kritisiert wird allein davon ab, aus welchem Winkel man die Aktion betrachtet und der Trainer wird, so viel Vetrauen braucht ihr, Basketballknowledge haben und in seiner Aussage wird demnach ein Funken Wahrheit stecken.

Abschließend möchte ich euch noch auf den Weg geben, dass wenn ihr das befolgt, was euer Trainer sagt, ihr eure Weichen für eine gute Zukungt stellt. Klar ist nicht jeder talentiert wie Le Travel, aber zumindest lernt ihr etwas über das Spiel, und erkennt, dass man mit mehr als einer Spielweise Erfolg haben kann. Des Weiteren, gilt dieser Leitspruch nicht nur für Basketball. Auch in der Schule oder wenn ihr arbeiten geht, müsst ihr das Umsetzen, was euer Lehrer oder euer Chef vorraussetzt und sobald ihr anfangt, wegen jedem “Bullshit” zu diskutieren, findet ihr euch auf dem Arbeitsamt wieder. Also schön gehorchen, wie bei der Armee und das Umsetzen, was verlangt wird, ohne  moralische Bedenken in Betracht zu ziehen(vorsicht Ironie!).

P.S.: Bitte kommentiert, was das Zeug hält. Ich bin immer offen für Feedback.

What would Jesus do – Nichts!

Hallo zusammen,

nach einer mehr oder weniger langen “Ruhepause” meldet sich der Bencher wieder bei Blogs zurück mit einem etwas kurioseren Thema. Doch viele Spieler tragen diese zum Einen religiösen Bändchen, zum Anderen verzweifelte Suche nach einer Antwort-was-ich-als-nächstes-tun-soll-Bändchen.

Worauf ich eigentlich hinaus will, ist die Unentschlossenheit, die manche Spieler an Tag legen, bzw. die Unüberlegtheit. Es gibt 2 Arten von Spielerindividuen, die sich dadurch selektieren, dass die Einen unentschlossen sind, den Jumper zu drücken und lieber passen und der andere Typ, der nicht überlegt spielt und das Spiel mit Brainballeraktionen beleidigt.

Nunja und was ist mit Spielern wie Magic Johnson, Michael Jordan oder Larry Bird? Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: Es sind Profis. Legenden. Und sollten wir nicht alle Menschen(also Basketballer) danach streben auf diesem Level der Genialität zu spielen? Und warum in Gottes nahmen, tragen wir dann ein Bändchen auf dem eine Frage manifestiert, die nicht im Geringsten etwas mit Basketball zu tun hat?

Eigentlich scheint dieser Blogeintrag nicht wirklich sinnvoll zu erscheinen, und dennoch soll er dazu anregen, mal über eure Spielweise nachzudenken und euch zu fragen, ob ihr wirklich intelligent spielt. Einige von euch mögen vielleicht der Meinung sein, sie würden immer 100% Einsatz zeigen, eine klasse Defense spielen und wahrscheinlich ein paar gute Postmoves zu beherrschen. Aber im Endeffekt solltet ihr euer Spiel nochmal in euren Gedanken reflektieren. Nehmt ihr wirklich immer gute, hochprozentige Würfe, da eine gute Wurfauswahl ja wichtiger als alles andere ist, um ein Basketballspiel zu gewinnen. Und dass ihr 100% gebt kann nicht sein, weil man immer noch irgendwo 2% mehr hineinstecken kann, sei es ein wegrollender Ball, den du schon aufgibst oder ein Rebound bei dem du nicht hinkommst, weil du dir die Sprungkraft ein bisschen ein sparst, um in Folge dessen einen kläglichen Dunkingversuch zu starten.

Das sind solche Dinge, die einen guten Spieler ausmachen, und nicht wer die meisten Punkte macht. Hubie Brown sagte zum Beispiel mal zu einem Collegespieler, dass er das perfekte Spiel hatte. Der Spieler hatte gerade mal 6 Punkte, 2 Rebounds und 4 Assists, soweit ich weiß. Deswegen finde ich, dass ein guter Spieler an seinen Entscheidungen auf dem Spielfeld gemessen wird. In einem Verhältnis von 3:1 mit Statistiken.

Deswegen überlegt euch gut, welche Würfe ihr nehmt, wie ihr gegen die Defense spielen wollt, ob ihr jedes mal ausblocken wollt, ob ihr reden wollt, in Defense und Offense, usw. Denn Michael Jordan, wenn ihr mal nachdenkt, würde nie einen Dunking in einem Spiel versuchen, bei dem er weiß, dass die Chancen eher gering sind, als dass er ihn stopfen könnte. Dasselbe gilt für Magic, der wie oft in den Finals in einem Fastbreak einen ganz einfachen Pass zu einem der Wingman prefferiert hat, anstatt von einem seiner berüchtigten No-Look-Pässen.

Deswegen insistiere ich, dass ihr euch mal Gedanken über eure Spielweise macht und euch wirklich, wirklich fragt, wo ihr euch verbessern könnt. Und bitte: Do not ask what jesus would do!

“Jason Williams is one of the most intelligent basketball guys I’ve ever seen.”     – Hubie Brown

Deutschland braucht den Nachwuchs ;-)

Fakes – A very useful weapon

Good evening,

today I will start a new issue that concerns fakes on offense and on defense. How it’s going to work on defense I will complain later in my text and you’ll see the importance of fakes. Both, on offense and defense.

By the way I am sorry but my article about the legend Frank Buschmann is still in process, but I thought that I should get back in business soon. So I write this article about fakes.

Imagine you driving to the basket, just have beaten your man and now going up for a layup or a shot, but boooooom the ball sails into the ninth row of the fans and you hear them scream and laugh about you. You look to the side and see a bigman enjoying the appreciation of the fans for his spectacular block. Now next possession same play but this time you take one step, fake that you are about to going up for the layup and take your last step and then you go up for an easy uncontested layup and why? Because the bigman was thinking he is going to block your shot again but this time he flies in emptiness. Unfortunately you hear no one of the fans screaming and yelling at the bigman, neither you hear on of them laugh. But your play was efficient and made your defender look so stupid. You remember the old days when you tried to trick on the other kids to make them look silly? The same applies in Basketball. Fakes are so useful when you know how to use them the right way. Anyway there isn’t a useless fake. The more fakes the better the chance that your defender will jump or reacts to one of your fakes.

Now I explain the efficiency of fakes in defense. There is a useful little word called FAT(=Fake and Threaten). Fakes on defense are one of the most underrated things in Basketball, because when you fake to go for the steal, only to look how your defender reacts is so effective and at the same time so inapprehensible why only few players take advantage of it. The fact that a fake steal puts so much pressure on the offensive player and threatens him will also put him into the habit of making a mistake more easily then without any pressure.

So the next time you step on the court remember this: when you get the ball take your time set your feet and fake and you’ll see how your defender passes by you in the air and you have full advantage. Also use more fakes on defense.

Thank you. Bench.

Basketballtipps: Das Screen and Roll

Das Pick ‘n’ Roll ist noch heute die effektivste Methode, einen Angriff erfolgreich zu beenden, da sich durch einen Block gleich mehrere Möglichkeiten zu Punkten ergeben und seither gibt es noch keine Möglichkeit das Pick ‘n’ Roll so zu verteidigen, dass sich keine Möglichkeit ergibt.

Zwar verteidigen die Teams den Block inzischen auf die unterschiedlichste Weise und analysieren, wie der Aufbau oder auch Flügelspieler meistens nutzt, doch wenn ein Spieler, wie beispielsweise John Stockton, alle Möglichkeiten sieht und auf die Defense dementsprechend reagiert gibt es keine Chance dieses simple, aber doch effektive Play zu verteidigen. Wobei simpel ist dann doch nicht ganz korrekt, weil durch die vielen Möglichkeiten sich ein komplexes Konstrukt entwickelt hat.

Es erfordert ein bisschen Spielübersicht, Kenntnis über den Sachverhalt und zu Guter letzt Kreativität beim Abschluss. Diese Anforderungen sind notwendig, wie auch bei jeder Sportart auf höherem Niveau, doch man wird schnell merken, dass die Mannschaften in den unteren Liegen das Pick ‘n’ Roll immer gleich verteidigen, sowohl in der Oberliga, als auch in der Bezirksliga, und erst in den europäischen Topligen fängt man an, das Pick ‘n’ Roll so zu verteidigen, dass meistens nur noch eine Option möglich ist.

In meinem Blog möchte ich euch, die verschiedenen Möglichkeiten zu Grunde legen, um epitomisierend das Pick ‘n’ Roll so darstellen, damit ihr fleißigen Leser meines Blogs fähig seid, auf dem Spielfeld zu vernichten, egal wie er versucht den Block zu verteidigen.

Sobald man den Block gestellt bekommt, sollte man schauen, wie man am besten eine Wurfmöglichkeit für sich selbst kreieren kann und ob man bei Trapdefense den Ball sofort los werden will und wenn, dann wohin am besten. Und man sollte versuchen, egal bei welcher Defensive, den freien Mann zu finden, sofern sich keine Wurfgelegenheit ergibt.

Das Screen and Roll ist so schwer zu verteidigen, wenn die Offensive alle Situationen meistern kann. Wichtig ist dass man folgende Dinge bemerkt, beachtet und vor allem erkennt:

- Nichts überstürzen; man soll sich ruhig Zeit nehmen die Situation zu lesen

- Beginne den Block so zu nehmen, dass sich eine Wurfmöglichkeit ergibt; geht der Verteidiger unten am Block vorbei, bestrafe ihn!

- Egal was die Verteidigung versucht, “hedge”, trap oder den Verteidiger zu wechseln, irgendjemand wird offen sein, oder im besten Fall resultiert ein Mismatch aus dem Screen and Roll

- Bei einer Trapdefense ist es sehr wahrscheinlich, dass einer der Flügelspieler einen besseren Winkel hat, um mit einem signifikant hochprozentigen Pass den Tiefspieler anzuspielen, wodurch nicht nur ein leichtsinniger Ballverlust bei einem eigenen Versuch den Center anzuspielen, verhindert wird, sondern auch unter besten Umständen drei Punkte als Resultat hervorgehen.

- Wird der Zug zum Korb verhindert, so ist ein freier Spieler in der Ecke existent und bereit für den Wurf

- Den Block nicht zu nutzen, sondern nur anzutäuschen und dabei die Seite zu wählen, von der man gekommen ist, ist effektiv und klappt in vielen Fällen, da viele Spieler, die den Screen verteidigen, überreagieren und schon in die andere Seite sich bewegen.

Viel Spaß beim Lesen, mein Frank Buschmannartikel ist schon in Arbeit und wird demnächst veröffentlicht werden. Doch leider werde ich nächste Woche nicht anwesend sein, wegen einer Studienfahrt in Rom.

Regards

Geduld – Aber wir wollen doch schnell spielen?! Pt. II

Hallo zusammen,

nachdem ich gestern schon einen Teil geschrieben habe, dann aber müde wurde und den zweiten Teil noch nicht einmal angefangen habe, knüpfe ich an meinen gestrigen Artikel an und führe das Thema “Geduld” mit meinem zweiten Teil fort. In meinem ersten Teil schrieb ich über das Ball movement in Kontext, welche Auswirkung es hat, wenn man geduldiger spielt und nicht gleich den erstbesten Wurf nimmt.

Jetzt komme ich zu meinem zweiten Teil. Dieser beschreibt nicht das Passspiel eines Teams, sondern die Geduld, die ein Spieler aufbringen muss, um daraus eine bessere Teamleistung resultieren lassen zu können. Oft muss ich mitanschauen, wie Spieler den Ball bekommen und sofort eine Aktion starten, sei es ein Wurfversuch oder der Versuch zum Korb zu ziehen. Eigentlich ist daran auch nichts falsches und man kann hier auch darüber diskutieren, vor allem, wenn man in Betracht zieht, dass der Spieler seinen Verteidiger leichter schlagen kann, wenn er ihm entgegendribbelt und somit ihn dazubringt seine Richtung und sein Gewicht zu erst nach hinten verlagern zu müssen, um dich wieder einzuholen. Doch man stelle sich vor, jeder Spieler, der den Ball bekommt, würde so eine Aktion starten. Ich, als Verteidiger würde entweder absinken, oder wenn ich Helpside spielen würde, die Mitte zumachen, denn wenn der Spieler über die Grundlinie ziehen will, dann schaufelt er sich sein eigenes Grab, es sei denn er ist sehr athletisch oder heißt zufällig Kobe Bryant. Genau aus dem Grund ist es ratsam, mehr Geduld aufzubringen, den Pass zum Tiefspieler zu suchen, oder seinen Verteidiger, bzw. die Verteidigung zu beobachten, zu lesen. Benutze “Jabsteps” oder lass einen Mitspieler cutten und schau an, wie die Defense reagiert. Wie reagiert sie auf einen Pass zu dem Tiefspieler? Wie verteidigt die Defense Pick ‘n’ Roll? Oder was passiert mit dem Cutter? Wie reagiert mein Verteidiger auf einen Wurffake? Solche Fragen sollte man sich stellen, genauso wie die Frage:”Was hat es für einen Nutzen, wenn ich versuche eins-gegen-eins zu gehen? Klar ist es manchmal nützlich, sofort die Aktion zu starten, wenn ich offen bin zum Wurf oder wie oben beschrieben, mein Verteidiger mir zuviel Abstand lässt und angerannt kommt, während ich das Spalding, bzw. Molten entgegennehme. Dennoch zeigt sich eine überlegtere Spielweise als effektiver, anstatt sofort aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Ein Tipp ist auch sich die Defense und seine eigenen Mitspieler zu beobachten, bevor man den Ball bekommt. Somit kann man sich schon einmal ausdenken, was man machen möchte. Das Gleiche gilt auch für einen Cutter selber. Stellt euch vor alle 4 Spieler laufen sich gleichzeitig frei. Chaos und für die Defense kaum leichter zu verteidigen. So ein Hennenrennen ist auch nur die Folge aus nicht existenzieller Geduld, abzuwarten und zu schauen, was meine Mitspieler machen.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem neuesten Bolgeintrag etwas vermitteln und ich würde mich über konstruktive Kritik, wie auch Kommentaren( positiv und negativ) freuen.

Mit freundlichen Grüßen Daniel

P.S.: Ich bin jederzeit offen für Vorschläge, worüber ich berichten soll. Mein nächstes Thema befasst sich entweder mit der Legende Frank Buschmann oder das Pick ‘n’ Roll.

Geduld – Aber wir wollen doch schnell spielen?!

Guten Abend zusammen,

ich melde mich mit einem ganz kuriosen Artikel, der ein Thema einschließt, welches vermutlich von nicht vielen registriert wird, dennoch aber sehr wichtig ist, wenn man erfolgreichen und vor allem legendären Basketball spielen will, wie einst die Bulls der 90er Jahre. Das Thema handelt rund um und vor allem über das Thema Geduld; was eigentlich damit gemeint ist und wie sich Geduld in einem Spiel, auf hohem oder niedrigem Niveau zeigt. Zum Einen verbinde ich Geduld mit einem exzellenten Passspiel einer Mannschaft und zum anderen auch Geduld eines Individuums auf dem Basketballfeld, welches keine überhasteten “Kamikaze- oder Harakiri-Aktionen” startet, sondern den Ball hält und auf einen “Cutter” wartet.

Ich beginne erst einmal mit der Kategorie “Ball Movement”. Wenn man sich die Spiele der einst phänomenalen Chicago Bulls der 1990er Jahre anschaut, so wird man feststellen, dass kaum “Plays” eingeleitet wurden die Michael Jordan eins gegen fünf haben ziehen lassen, das genaue Gegenteil war der Fall. Es wurde gepasst, gepasst und gepasst. Klar bekam am Anfang die Nummer 23 als erstes den Ball, doch das Spalding verließ dessen Hand auch relativ schnell wieder und wurde zu dem nächsten Mitspieler gepasst. Eine “Execution” , wie aus dem Lehrbuch. Uneigennützig, clever und worüber auch dieser Beitrag handelt: Geduldig.

Während heutzutage Teams wie die Golden State Warriors ein Run-and-Gun-Spiel preferieren, kann man auch beispielsweise bei den San Antonio Spurs ein gutes Bewegen des Balles beobachten und dadurch leicht die vielen Titel begründen, die die Warriors in diesem Jahrzent noch nicht aufzeigen können. Ein Pass in Folge dessen sofort ein Wurf folgt zeugt nicht nur von monumentaler Dummheit, nein es ist auch mehr als nur ein Grund, weshalb sich solche Mannschaften in den unteren Regionen der Ligen aufhalten. Schlechte Würfe entscheiden Spiele und das wird auch immer so bleiben, denn Fehlpässe, der ein oder andere Schrittfehler oder ein paar verfehlte Freiwürfe, bzw. Korbleger kommen einfach in jedem Spiel vor, schlechte Wurfauswahl hingegen muss nicht vorkommen. Schlechte Würfe sind einzig und allein das Resultat aus niedrigem Basketball IQ und schlechter “Execution”.  Deshalb zeigt sich Geduld in Pässen, obwohl man selber vielleicht frei ist und werfen könnte, ein Zehntel einer Sekunde noch wartet den freien Mann sieht und passt( oder “Click-Pässe” verwendet – Artikel kommt noch), oder den Verteidiger täuscht und an ihm vorbeidribbelt und dann auf den freien Mann ablegt.

Über Geduld, die nicht nur das Team als Ganzes zeigt, sondern auch ein Spieler zeigen kann, berichte ich Morgen. Ich hoffe ihr werdet diesen Blog mit Freude lesen und noch das Ein oder Andere dazulernen. Mit freundlichen Grüßen Daniel

Das Konzept für einen erfolgreichen Point Guard pt. II

Nachdem ich gestern darüber berichtet habe, ist es jetzt soweit, denn ich werde mein Konzept für einen erfolgreichen Aufbauspieler präsentieren und damit, hoffe ich, den Erwartungen, die hier herangetragen werden, hinreichend zu erfüllen.

Mein Konzept beschränkt sich auf 3 Hauptkriterien, die ich anhand von Unterpunkten fortführen werde und erläutern werde, so weit es geht. Also hier ist mein Konzept:

Kontrolle:

Der Aufbauspieler sollte nicht nur Kontrolle über das Spiel haben, sondern auch den Eindruck vermitteln, als ob niemand ihm den Ball stehlen könnte. Kontrolle kann ein Point Guard zeigen, indem er beispielsweise dynamisch abstoppt und Ruhe ins Spiel bringt. Der Aufbauspieler sollte auch die Kontrolle über das Spiel haben, indem er die Situationen richtig einschätzt, zum Beispiel ist es immens wichtig zu erkennen, sobald sich das Spiel zu einem Run-and-Gun-Spiel entwickelt, dass man das Tempo rausnimmt und einen geordneten Angriff plant. Ein weiteres Beispiel wäre auch, falls die gegnerische Mannschaft das Momentum hat, dass der Aufbauspieler auch hier das Spaldingleder in den Händen hält und die Shotclock herunterspielt, denn jede Sekunde, die der Gegner keinen Ball in der Hand hält, lässt das Momentum aus den Händen gleiten. Auf der anderen Seite zeigt sich auch Kontrolle wenn der Point Guard nicht immer nur das Tempo rausnimmt, sondern auch mal erhöht, einfach das Tempo, je nach Laune und Situation, bestimmt. Bevor ich es vergesse, kontrolliere das Spiel auch mit deinem Organ, dass sich Mund nennt. Kommandiere deine Mitspieler herum, organisiere das Spiel und zeige, dass du immer einen Plan B hast. Wenn es sein muss schrei auch mal deine Mitspieler an, aber nicht im Sinne von beleidigen, weil man sonst Gefahr läuft, den Respekt zu verlieren.

Gefahr:

Ein Aufbauspieler, der wie heutzutage Jason Kidd, nur noch den Ball vorbringt, einen Spielzug ansagt, passt und sich dann versteckt und auf einen offenen Wurf wartet, strahlt weder Gefahr, noch Züge von einem Basketballspieler aus(keine Kritik an Jason Kidd, er ist und bleibt einer der besten Pint Guards, den die Liga je gesehen hat). Der Point Guard sollte jederzeit die Initiative ergreifen und auch mal den Pfad zum Korb beschreiten. Aufbauspieler sind eigentlich dazu da den Ball zu passen und die Mitspieler besser zu machen, doch ein guter “Einser” erkennt Situationen, in denen er seinen Defender schlagen kann, um anschließend ein Foul zu bekommen, die einfachen Punkte zu machen oder auf einen Mitspieler abzulegen. Point Guards sollten immer bestrebt sein zwei Gegenspieler auf sich zu ziehen und dann gegebenenfalls den freien Mitspieler zu sehen und den Pass in Folge dessen zu servieren. Kleiner Tipp hierbei für unsere Aufbauspieler: Versucht mit dem Ball in die Mitte zu gelangen(Korb-Korb-Linie). Sobald ihr euren Mann geschlagen habt und ihr auf  Höhe der Foulshotlinie seid habt ihr den Vorteil, den ihr braucht, um Gefahr auszustrahlen. Da ein Aufbauspieler nicht jeden Angriff seinen Mann eins gegen eins schlagen kann ist es auch wichtig die Spieler in das Spiel einzubringen, indem man Pick ‘n’ Roll mit den Tiefspielern spielt beispielsweise.

Spielintelligenz und Kreativität:

Zwar steht Spielintelligenz am Anfang, dennoch werde ich mit dem Aspekt Kreativität anfangen. Während ich die Europameisterschaft anschaute, fiel mir eines auf, dass mich zum Nachdenken brachte, denn ich musste feststellen, dass viele Schnellangriffe nicht erfolgreich abgeschlossen wurden, weil es dem Ballvorbringenden einfach an Kreativität fehlte. Wo sind Spieler wie Magic Johnson geblieben, die bei dem Einleiten des sogenannten Fastbreaks große Augen bekommen, einen “Snapshot” machen und sofort 1000 verschiedene Möglichkeiten sehen den Schnellangriff erfolgreich abschließen zu können. Ein Aufbauspieler sollte so etwas nicht, sondern muss so etwas haben. Er muss Spaß daran haben den Schnellangriff leiten zu dürfen und sofort wissen, was ihm an Möglichkeiten offen steht. Egal ob Spektkulär oder nicht, Ziel ist es den Schnellangriff mit mindestens 2 Punkten abzuschließen. Wichtiger ist es auch zu erkennen, wie man reagieren muss, weil ich entscheiden muss, wenn mich mein Gegenspieler angreift, dass nun ein Pass zu folgen hat. Hiermit führe ich gleich weiter an den Aspekt Spielintelligenz. Ohne einen Hauch von Spielverständnis landet ein Aufbauspieler entweder auf der Bank (you got benched.) oder er landet auf dem Flügel, bzw. unter dem Korb. Heutzutage kann ein Aufbauspieler mit vielen Täuschungen schon viel von Spielverständis zeigen, da durch die immer größer tragende Rolle der Athletik, die Spieler auch häufiger dazu verleitet werden in der Defense den Boden zu verlassen, um jemanden zu blocken. Diese Tatsache muss ausgenutzt werden. Faken ist eine so wertvolle Fähigkeit, die wenig Training benötigt und trotzdem sehr effektiv gegen die meisten Teams ist. Selbst gegen Oberligamannschaften musste ich mit erstaunen feststellen, wie oft ich Spieler in der Luft gesehen habe, bei jedem Fake, das ich eingesetzt habe. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Spielintelligenz nicht durch Täuschen des Gegenspielers getan ist, denn das Erkennen gegen welche Art von Verteidigung man spielt oder welche Möglichkeiten durch ein Pick ‘n’ Roll entstehen sind genauso Basketball IQ fördernd, wie das Benutzen von Finten.

Ich hoffe, euch gefällt mein Blogeintrag und ich hoffe ebenso, dass ich hiermit vielen helfen konnte, neues zu lernen und vielleicht in ihrem Team helfen kann, ein besserer Aufbauspieler zu werden.

Regards Daniel

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Das Konzept für einen erfolgreichen Point Guard

So mein erster Blogeintrag, neben meinem Eröffnungstitel, soll mit einem Thema zu tun haben, das mir sehr zuspricht und mich auch sehr interessiert. Ich würde mich über Feedback und Meinungen sehr freuen, da ich selber auf dieser Position spiele und gern wissen möchte, was so der Rest der Spaldingwelt über die Aufgaben eines klassischen Aufbauspielers denkt.

Die Rolle des Aufbauspielers wird oft mit den Aufgaben des Trainers assoziiert und doch wird einiges an die Rolle herangetragen, wobei zum Beispiel Leute, wie ich sich wundern und fragen, welche und wie wenig Aufgaben dann noch für den Rest des Teams übrigbleiben. Ohne Zweifel ist es die Aufgabe des Point Guards das Spiel zu organisieren und dafür muss man viel reden und Präsenz zeigen. Aus diesem Grund hab ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ein Aufbauspieler definiert werden könnte, ohne dabei, und das ist wichtig, keinen Aspekt außer Acht lassen oder ihn nicht gründlich durchdacht haben und begründet zu haben, warum, weshalb und wieso ich finde, dass dies nicht unbedingt oder gerade warum es eine Aufgabe des “Einsers” sein sollte.

Mein Konzept werde ich morgen posten. Ich freue mich schon auf eure Antworten.

Gruß danielbench.

Wilkommen in unserer schönen, neuen Welt!

Guten Abend liebe Basketball-Freaks – guten Morgen liebe Studenten.

Mit der Neu-Eröffnung der Basketball-Blogs (ja jetzt Basketwire.de – da werde ich persönlich noch einige Appletinis brauchen, bis ich das gerafft habe) ist jetzt hier wieder ordentlich Tamtam in der Zone. Da will ich mich auch nicht lumpen lassen und möchte meinen Anteil zu meiner, eurer, unserer Seite beitragen. Kurzum: Hier ist You Got Benched. – mein kleiner, bescheidener, legendärer Blog. Thematisch dreht sich alles rund um das orangene Spalding. Sei’s die NBA, BBL oder mein eigener Bezirksliga-Verein (auch auf die Gefahr hin, dass das keine Sau interessiert), schreiben werde ich je nach Lust, Laune und Alkoholspiegel.

Ich hoffe auf zahlreiche Klicks, Kommentare und freundliche Tipps. Bis zum nächsten Wurf. AZ